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Die Familie von Mering, ihre Verwandtschaft, ihre Herkunft und Gegenwart - dies sind die Themen dieser Seiten.

Der Verbindungspunkt in beide Richtungen sind dabei
Eberhard von Mering und Ruth, geborene Liebert:
Ausgehend von diesen finden Sie hier durch Familiengeschichten einen lebendigen Blick auf die Historie der Familie von Mering im Umfeld lokaler und globaler Geschichte.

Zur Festschrift von Wipperfürth 2007 habe ich einen Aufsatz beigesteuert: Ein Gedenken für Heinrich von Mering auf dem Scheveling bei Wipperfürth. Ich habe mir damals viel Gedanken gemacht, warum sich dieser Domherr von Köln 1723 gerade für diese Stelle entschieden hat, um dort eine Missionskirche zu stiften: bin auf seine familiären, seine religiösen, seine politischen und praktischen Gründe eingegangen und habe schließlich auch gefunden, dass er wollte, dass man ihn nicht vergisst. 

Mit meinem Aufsatz wollte ich zu diesem Erinnern auch beitragen: schließlich ist Heinrich ein Verwandter von mir und er hat gewollt, dass dort in der kleinen Kirche für die Familie von Mering gebetet wird. 

Aber nun bin ich doch wirklich überrascht. Der Bürgerverein Kreuzberg hat am 24. August 2017 eine Gedenktafel auf dem Scheveling aufgestellt, ganz in der Nähe der Mauerreste der ehemaligen Missionskirche, deutlich sichtbar für alle, die dort vorbeikommen. Der eilige Wanderer kann die Bilder und Überschriften kurz überfliegen, der gründlichere kann die Textpassagen studieren. Auf der Tafel wird Heinrich von Mering als Stifter der Kirche und Gründer des Dorfes Kreuzberg vorgestellt. 

An ein solch handfestes öffentliches Gedenken habe ich, als ich damals für den Artikel recherchierte, gar nicht zu denken gewagt. Mein Titel war eine Projektion, eine vage Idee. Aber nun steht die Tafel für den Bürgersinn der Kreuzberger, für ihr Geschichtsbewusstsein und ihre Heimatliebe. Und Heinrich von Mering wird nicht vergessen!

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