Neujahr folgt auf Neujahr!

Das vorige Jahr hat mir wenig Zeit zum Schreiben gelassen. Unfall und Krankheit haben mich verhindert, Und trotzdem hat die Familiengeschichte sich entwickelt! Die jüngere Generation hat das Heft in die Hand genommen.

Ein Anruf aus Polleben! Dies Dorf in der Nähe der Lutherstadt Eisleben steht ganz am Anfang meiner Forschungen zur Familiengeschichte. Von 1730 bis 1830 haben Vorfahren von uns dort gelebt, danach nicht mehr.

In Polleben habe ich gelernt, Kirchenbücher zu lesen, habe mich an die alte Schrift, an die rituelle Ausdrucksweise gewöhnt. Wie nachher noch in vielen anderen Orten habe ich mit dem Problem der knappen Zeit gekämpft, meiner eigenen Zeit, weil ich im Dorf nicht übernachten konnte, der Zeit von Pastoren und Kirchenältesten, die auch noch was anders zu tun hatten, als mir beim Lesen und Abschreiben zuzusehen.

Man merkt, dass es Winter wird. Die Familienforscher sind an ihre Computer zurückgekehrt, sie sichten die eigenen Ergebnisse und sie durchforsten fremde Web-Seiten. Ich bekomme Briefe von Menschen, die auf der Seite von-mering einen Vorfahren entdeckt haben und gerne mehr über ihn wüssten. Ich bekomme auch Ergebnisse von Funden zugeschickt, die mich interessieren könnten. Daran merke ich, dass die Abende länger werden.

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